Willkommen bei ›Kleist-Digital‹


Siehe Update vom 21. November 2013.


Vorbemerkung

Diese Version ist Beta-Software, d. h. sie ist in Inhalt und Funktionen unvollständig und kann fehlerhaft sein. Sie ist aber intensiv getestet und korrigiert, so dass eine stabile Nutzung problemlos möglich ist.

Die gegenwärtige Version ist mit Ausnahme der Einstiegsseite passwort-geschützt. Um die Nutzer- und Passwortdaten zu erhalten, senden Sie bitte eine Email. Sie können anschließend die Nutzer- und Passwortangaben gern an andere Interessierte weitergeben.

Zum Status

Rechtzeitig zum 201. Todestag Heinrich von Kleists liegt das Briefkorpus nun vollständig im Rahmen dieser Edition vor. Suchoperationen sind jetzt über den gesamten Text von Kleists Briefen möglich.

Es folgt eine leichte Überarbeitung der Jahrgänge bis 1806 (näheres siehe unter Update v. 21. Nov.). Eine Kommentierung des Briefkorpus wird sich anschließen, ebenso wie die Fortsetzung der Chronik. Letztere ist bislang nur für die Jahre bis einschließlich 1800 vorhanden.

Unter den Rubriken ›Zur Edition‹, ›Funktionen‹ und ›Updates‹ (s.o.) finden Sie weitere Informationen.

Und nun viel Spaß bei der Nutzung von ›Kleist-Digital‹!


Keine Edition ist fehlerfrei, auch diese nicht! Für die Meldung gefundener Fehler bin ich natürlich sehr dankbar. Bitte senden sie mir den Fund unter Angabe von Brief- und Zeilennummer per Email. Die Fehler werden umgehend korrigiert.

Wenn Sie Anregungen haben für neue Funktionen, allgemein Tadel oder Lob, dann schreiben Sie mir dies bitte ebenso per Email. Vielen Dank!

Ihr Günter Dunz-Wolff
Email: kleist@dunzwolff.de

Zur Edition

Die digitale Edition der Briefe Kleists folgt der Version der Handschriften bzw. dort, wo diese nicht überliefert sind, den Erstdrucken. Nähere Angaben finden sich bei den einzelnen Briefen.

Die Briefe werden seiten- und zeilengenau präsentiert mit einer durchgehenden Zeilennummerierung. Der Text wird ohne orthographische Eingriffe und mit der originalen Zeichensetzung wiedergegeben.

Für die Transkription der Handschriften gelten im Einzelnen folgende Regeln:

  • Der Brieftext wird entsprechend der Vorlage (Kopie der HS, Erstdruck etc.) vollständig wiedergegeben.
  • Seitenumbrüche werden reproduziert.
  • Zeilenumbrüche werden übernommen.
  • Die Silbentrennung entspricht der Handschrift.
  • Die Zeichensetzung erfolgt vorlagengetreu.
  • Unterstreichungen sind gekennzeichnet: einfache Unterstreichungen als Fettdruck, zweifache als Fettdruck mit einfacher Unterstreichung, drei- und mehrfache als Fettdruck mit doppelter Unterstreichung.
  • Der Wechsel von dt. Currentschrift auf Antiqua ist gekennzeichnet (und läßt sich über das Menü ›Anzeige‹ hervorheben.
  • Geminations-/Abkürzungsstriche werden expandiert.
  • Das lange s (ſ) wird als s transkribiert.
  • e über Vokalen werden als ä/ö/ü transkribiert.
  • u/v bzw. U/V werden entsprechend Vorlage wiedergegeben (z. B. ›Zevs‹).
  • Kustoden werden übernommen.
  • Schreibfehler werden dokumentiert.
  • Streichungen und Überschreibungen werden in der jetzigen Fassung generell nicht transkribiert – mit zwei Ausnahmen. 1.) Dort, wo Kleist zwischen den Zeilen längere Ergänzungen einfügt, werden diese entsprechend reproduziert, um für die elektronische Darstellung (speziell auf schmaleren Displays wie Tablets etc.) nicht zu lange Zeilen zu erzeugen. 2.) Streichungen, die von fremder Hand vorgenommen wurden, werden als solche angezeigt.

Lesarten, Normalisierungen

Für jeden Brief werden die von der Handschrift abweichenden Lesarten bzw. Normalisierungen der Editionen von Minde-Pouet bzw. Sembdner angezeigt.

Wo der Text wegen nicht vorhandener Handschrift sich am Erstdruck orientiert, werden ggf. unterschiedliche Fassungen verglichen, z. B. Kleists Brief an Christian Martini.

Anzeige Paginierung

Um möglichst schnell auf die entsprechenden Texte der gedruckten Kleist-Editionen zugreifen zu können, läßt sich die Paginierung dieser Ausgaben fortlaufend im Text anzeigen. Dies gilt für folgende Ausgaben: die Brandenburger Kleist-Ausgabe, die Brief-Edition des Deutschen Klassiker-Verlages, die Briefausgabe im Reclam-Verlag, die Sembdner-Ausgabe und die Münchner-Ausgabe. Die angegebene Ziffer steht jeweils für den Anfang der betreffenden Seite.

Editorial

In einem kurzen Editorial am Seitenrand der einzelnen Briefe finden sich die Angaben zu Adressat und Datum, zu Seitenangaben der Kleist-Editionen inkl. der Briefnummern, Angaben zum Erstdruck, zur Textkonstitution und ggf. weitere Bemerkungen. (Update: Anzeige jetzt über Kopfnavigation.)

Kommentierung

Die Kommentierung der Briefe ist in dieser Version sehr unterschiedlich entwickelt. Reichhaltigere Kommentare mit vielleicht mancherlei Neuem finden sich in den Briefen während der Würzburg-Reise 1800 und der Dresden-Paris-Reise 1801. Wo immer möglich werden zeitgenössische Quellen direkt verlinkt, ebenso wie Wörterbücher und Lexika, u.a. Adelungs Grammatisch-kritisches Wörterbuch, das Grimmsche Wörterbuch, das Goethe-Wörterbuch, Zedlers Universallexicon etc.

Personen- und Ortsregister

Die in den Briefen erwähnten Personen / Orte werden kontextabhängig am Seitenrand des jeweiligen Briefes aufgelistet. (Update: Anzeige jetzt über Kopfnavigation.) Sie lassen sich im Text farbig hinterlegen. Per Link wird eine personen- bzw. ortsbezogene Seite aufgerufen.

Zur jeweiligen Person werden als Standardangaben Name(n) und Lebensdaten bereitgestellt. Sofern vorhanden finden sich Verweise auf Artikel in der ›Deutsche[n] Biographie, NDB/ADB‹, der ›Wikipedia‹ und auf den Eintrag in der ›Deutsche[n] Nationalbibliothek‹. Zusätzlich werden Beziehungen zu anderen Personen (momentan unvollständig) und die Fundstellen in den einzelnen Briefen aufgelistet. Letzere führen direkt zu den entsprechenden Briefstellen.

Zum jeweiligen Ort werden eine Google-Map und der Wikipedia-Eintrag standardmäßig angezeigt. Zusätzlich werden – sofern vorhanden – die Daten des Aufenthalts von Kleist im jeweiligen Ort (gegenwärtig nur bis Ende 1800) und die Fundstellen in den Briefen bereitgestellt.

Personen und Orte sind auch über das zentrale Personen- bzw. Ortsregister in der Hauptnavigation erreichbar.

Chronik

Die Chronik generiert sich automatisch auf Basis Kleists eigener Äußerungen über Ereignisse, Aktivitäten, Treffen und Reisen. So entsteht eine kleine ›von Kleist selbst geschriebene‹ Chronik. Diese wird ergänzt durch einzelne zusätzliche editorische Hinweise oder Korrekturen. Diese Chronik umfasst momentan den Zeitraum bis 1800.

Neben der Textdarstellung kann für jedes Jahr auch auf eine ortsbezogene Darstellung zugegriffen werden. Diese zeigt auf Basis von Google-Maps ein ›Bewegungsprofil‹ Kleists für das jeweilige Jahr. Über die ›Marker‹ in der Karte läßt sich direkt auf die entsprechenden Textpassagen in den Briefen springen.

Suchoperationen

Die elektronische Suche ist sicher ein Herzstück dieser Edition.

Für den schnellen Zugriff ist eine ›einfache Suche‹ in der Navigationsleiste integriert.

Für eine komplexere Suche steht eine ›Detailsuche‹ zur Verfügung. Hier lassen sich zusätzliche Filter und Parameter in die Suchoperation einfügen.

An Suchoperatoren stehen u. a. zur Verfügung: ›*‹ (ersetzt beliebige Zeichen), ›?‹ (ersetzt ein Zeichen), ›+‹ (plus-Zeichen direkt vor Begriff: Begriff muss enthalten sein), ›-‹ (minus-Zeichen direkt vor Begriff: Begriff darf nicht enthalten sein.

Update v. 21. November 2013

Rechtzeitig zum 201. Todestag Heinrich v. Kleists liegt das Briefkorpus nun vollständig vor. Suchabfragen sind somit über das gesamte Korpus möglich. Die Personen-, Orts- und Werkregister wurden entsprechend aktualisiert. Im Quellenverzeichnis sind – sofern vorhanden – die Digitalisate direkt verlinkt. (Die Bibliographie ist momentan erreichbar über die jeweiligen Editorials der Briefe.) Im nächsten Schritt werden die Jahrgänge bis 1806 überarbeitet und um das Werkverzeichnis, die Auszeichnung lateinischer Schreibungen und Verweise auf die Überlieferungsgeschichte ergänzt.

Update v. 31. August 2013

Das Briefkorpus ist ergänzt worden um die Briefe des Jahrgangs 1810. Die Personen-, Orts- und Werkregister wurden entsprechend aktualisiert.

Update v. 29. Juli 2013

Das Briefkorpus ist ergänzt worden um die Briefe des Jahrgangs 1809. Die Personen-, Orts- und Werkregister wurden entsprechend aktualisiert.

Update v. 9. Juli 2013

Das Briefkorpus ist ergänzt worden um die Briefe des Jahrgangs 1808. Die Personen- und Ortsregister wurden entsprechend ergänzt. Neben Personen und Orten werden jetzt auch erwähnte Werke pro Brief angezeigt (Briefnavigation: ›Werke‹).

Update v. 20. Juni 2013

Das Briefkorpus ist ergänzt worden um die Briefe des Jahrgangs 1807. Die Personen- und Ortsregister wurden entsprechend ergänzt. Überdies wurden kleinere Fehler und Unstimmigkeiten korrigiert. In der Rubrik ›Zur Edition‹ wurden die der Edition zugrunde liegenden Transkriptionsregeln präzisiert. Außerdem finden sich im ›Editorial‹ der einzelnen Briefe jetzt Verweise auf Angaben in der BKA- und DKV-Edition zur Überlieferungsgeschichte (momentan erst ab Jahrgang 1807). Last but not least wurde eine erste Version eines Werk-Verzeichnis angelegt (›Werke‹ in der Navigationsleiste). Das Werk-Verzeichnis wird noch vervollständigt und funktional erweitert.

Update v. 23. April 2013

Das Briefkorpus ist ergänzt worden um die Briefe des Jahrgangs 1806. Die Personen- und Ortsregister wurden entsprechend ergänzt. Überdies wurden kleinere Fehler und Unstimmigkeiten korrigiert. ›Unter der Haube‹ wurde die eingesetzte XML-Datenbank auf die aktuelle Version gebracht, in der Hoffnung, dass auch weiterhin alles funktioniert.

Update v. 8. April 2013

Das Briefkorpus ist ergänzt worden um die Briefe des Jahrgangs 1805. Die Personen- und Ortsregister wurden entsprechend ergänzt. Korrektur einiger kleiner Fehler.

Update v. 12. Febr. 2013

Das Briefkorpus ist ergänzt worden um die Briefe des Jahrgangs 1804. Die Personen- und Ortsregister wurden entsprechend ergänzt. Einige kleine Fehler und ›Unebenheiten‹ wurden behoben.

Update v. 4. Febr. 2013

Das Briefkorpus ist ergänzt worden um die Briefe des Jahrgangs 1803. Entsprechend wurden die Personen- und Ortsregister aktualisiert.

In der Briefliste wird zusätzlich die Briefnummer (inkl. die Nummerierung der gebräuchlichen Briefeditionen) angezeigt. Das Briefdatum ist um die Angabe des Wochentages ergänzt.

In den Briefen des Jahrgangs 1803 werden zusätzlich Kleists Wechsel von der deutschen Kurrentschrift auf die lateinische Schreibschrift visualisiert (durch einen Wechsel von ›Lucida Console‹ auf ›Arial‹). Die früheren Briefe werden mit dem nächsten Update (Jahrgang 1804) entsprechend ausgezeichnet.

Die Einstiegsseite ist neu gegliedert und mit ›Tabs‹ für die Navigation zu den einzelnen Abschnitten versehen. Jeweils vorangestellt ist eine Notiz zu aktuellen Updates von ›Kleist-Digital‹.

Im Layout von ›Kleist-Digital‹ wurde die linke Spalte durchgängig aufgelöst. So ist zukünftig eine bessere Darstellung auf ›Tablet-Computern‹ (z.B. dem ›iPad‹) oder Smartphones gewährleistet. Außerdem lassen sich geplante Erweiterungen der Briefdarstellung besser implementieren.

Entsprechend finden sich in der Briefdarstellung die bisherigen Funktionen des ›Editorial‹, die briefbezogene ›Personen- und Ortsliste‹ und die ›Views/Lesarten‹ in einer neuen Navigationsleiste oberhalb des Brieftextes.

Den Briefen ist eine Kopfzeile hinzugefügt worden, die den Adressaten, das Briefdatum und den Wochentag anzeigen.

Die Bibliographie, die erst im Aufbau ist, wird nach DIN 1505–2 dargestellt.

Schlußendlich wurden mehrere kleinere Fehler berichtigt.

Für Anregungen, Hinweise und Fehlerkorrekturen bedanke ich mich auf das Herzlichste bei: Prof. Andrea Bartl, Dr. Anna Castelli, Günther Emig, Gaby Gelinek, Prof. Klaus Müller-Salget, Prof. Michael Ott, ›unserem Altphilologen‹ Klaus Peters, Dr. Martin Roussel, Dr. Peter Staengle, Jochen Stüsser-Simpson, bei Dr. Volker Michel für die Aufnahme in ›germanistik-im-netz.de‹,
bei allen Mitgliedern der ›Hamburger Kleist-Gruppe‹
und in Liebe bei Anne.